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Zwischen zwei Welten

Nun leben wir schon über ein halbes Jahr auf Mallorca und in dieser Zeit war ich auch schon zwei mal in Deutschland. Ich fühle mich in unserem Haus in Lügde auch sehr wohl und genieße die Zeit dort mit allen Vorteilen. Dort haben wir einen herrlichen Weitblick über die Stadt und das Land, was ein ganz neues Gefühl der Freiheit gibt. Morgens beim Frühstück über das Land zu schauen und den weiten Himmel mit den verschiedenen Himmelsvariationen- das ist einfach schön.

So fällt es mir immer schwer, dieses Haus zu verlassen und kurz vor der Abreise stellt sich immer die Frage, warum bleibe ich nicht hier? Danach beginnt das leidige Kofferpacken und die Sorge um das eventuelle Übergepäck.

Die nächste Aufregung ist immer ob alles terminlich mit Taxi, Bahn und Flug klappt. Sitzen wir dann endlich im Flieger, das Gepäck ist durchgescheckt, die Sicherheitskontrollen sind passiert und alle Aufregung war unnötig. Dann stellt sich langsam die freudige Erwartung auf das andere Leben auf Mallorca ein.

Ich kann von vier Heimatorten sprechen: der erste ist meine Heimatstadt Neu-Isenburg, wo ich aufgewachsen und zur Schule gegangen bin und wo ich über zehn Jahre meine erste Kunstschule hatte. Ich habe noch immer freundschaftliche Verbindungen zu ehemaligen Schülerinnen von dort.

Meine zweite Heimat ist Hennef, wo ich mit meinem verstorbenen Mann über zwanzig Jahre gelebt habe. Hier hatte ich meine zweite Kunstschule über zwanzig Jahre und habe noch viele Kontakte zu meinen ehemaligen Schülerinnen.

Nun kommen Lügde und Mallorca als dritte und vierte neue Heimatorte hinzu.

Immer wenn ich in Deutschland bin, will ich natürlich möglichst viele Kontakte pflegen und besuche meine drei Heimatorte, das ist jedesmal eine organisatorische Herausforderung. Ich fühle mich in meinen beiden neuen Heimatorten immer noch wie ein Tourist. Denn alles ist neu und fremd und es gilt an beiden Orten viel Neues zu ebtdecken. Auch in den Häusern komme ich mir oft wie ein Besucher vor. Es ist immer neu und ungewohnt. Man läuft in die falsche Richtungen, man sucht Dinge an den falschen Orten und man vermutet Dinge am Platz, an dem sie eben an dem anderen Ort sind. Das ist nicht immer einfach aber es ist und bleibt spannend und erfordert einen wachen Geist-

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