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Inselbrief

Die Zeit vergeht auch hier sehr schnell. Schon sind drei Monate vorbei und ich habe immer noch das Gefühl, ich mache hier Langzeit Urlaub. Wird wohl auch so sein. Ich hatte ja fast die ganze Zeit Besuch im Haus. Dadurch habe ich viele Ausflüge mit dem Auto unternommen und war oft am und im Meer. Da erlebe ich die Zeit wie meine Gäste eben als Urlaub. Es ist ein völlig neues Leben. Sehr frei von allen Terminen und Verpflichtungen. Es gefällt mir sehr diese freie Zeit Einteilung- den Tag nehmen, wie er kommt und machen, wozu man gerade Lust hat. Es gibt ja so viele Möglichkeiten. Gestern waren wir zu 4. auf einem organisierten Ausflug- das hat Vor und Nachteile- die Massen Abfertigung und die eingeschränkte Freiheit der eigenen Zeiteinteilung, das hat uns schon sehr gestört. Aber alles in allem war es ein sehr gelungener Tag und wir haben viel von der Insel gesehen. Wir waren mit dem Bus bis Sa Calobra- einer Felsenschlucht. Von dort ging es mit dem Boot bis Puerto Soller und von da mit einer alten Straßenbahn bis Soller. Von da dann mit dem alten Zug bis Palma. diese Zugfahrt empfanden wir aber nicht so schön, da man derzeit nichts Besonderes sieht und der Zug sehr laut ist. Am Abend waren wir alle geschafft.

Mein Haus raubt mir meine letzten Reserven. Es ist die reinste Geld Vernichtungs Anlage. Das große Terassendach von über 55 qm mußte ja komplett erneuert werden, wegen Wasserschäden in den Zimmern. Jetzt mußte auch noch das vordere Veranda Dach von 36 qm komplett erneuert werden...da hatte es beim letzten Gewitter ordentlich rein geregnet. Und da das mein Sommer Wohnzimmer ist, mußte es auch gemacht werden. Beim Anheben der ersten Dachziegel kam zum Vorschein, daß die Ziegel nur auf die Tonplatten, die als Decke zwischen den Balken liegen, aufgeklebt waren- keine Isolation in keiner Weise...Pfusch hoch drei...  da konnte man nichts reparieren, was der ursprüngliche Plan war. So geht das hier Ecke für Ecke. Im Hauswirtschaftsraum waren die Fußbodenkachel kaputt und lose und sollten erneuert werden. Dabei stellte sich heraus, daß die ganzen Fußboden Kacheln einfach nur auf Gartenerde geklebt waren...unfassbar... das konnte ja nicht halten. Aber das ging wenigstens mit einigen Ersatzkacheln zu reparieren- aber auch da muß langfristig alles raus und Zement trunter...so ist das hier..viel Schönes aber auch viele Mängel. Trotzdem fühle ich mich in dem Haus sehr wohl und möchte es nicht gegen ein Moderneres tauschen. Hier ist eben viel Charme und Individualtät, das hat auch einen Wert.

Inselbrief

 

Nun bin ich schon 3 Monate auf der Insel. Die Zeit vergeht wie im Flug.

Immer noch werkele ich am Haus. All die Sünden der Vorbesitzer müssen beseitigt werden. Alleine die Treppe zur Dachterrasse mußte ich stundenlang mit Stahlwolle bearbeiten, um die Flechten zu beseitigen. Nun hat sie wieder eine schöne, helle Steinfarbe und ist obendrein versiegelt. Ich habe angefangen, alle alten Schränke, die ich mit übernommen hatte, im Shabby Look weiß matt an zu streichen. Das ist eine langwierige Prozedur und muß mehrfach wiederholt werden. Aber so sehen die Schränke besser aus und wirken leichter. Seit ich hier lebe, habe ich bis jetzt durchgehend Besuch gehabt. So wird es hier auch nie einsam. Jeder Besuch hat neue Ideen zum Verschönern des Hauses. Natürlich wird nicht nur gearbeitet. Wir fahren rundum auf alle Märkte und sehen uns die Städtchen an. Das Baden im Meer und in Nachbars Pool ist auch jeden Tag auf dem Programm. Bis jetzt kann ich nur sagen, es lebt sich gut hier. Es ist wie ein Jungbrunnen. Seit ich hier lebe, habe ich keine körperlichen Beschwerden irgendeiner Art. Es geht mir nur gut. Ich habe kein Heimweh, da ich ja mit vielen meiner Freunde in Konakt bin. Da ich hier auch dauernd neue, interessante Menschen kennenlerne, vermisse ich nichts. Es freut mich, in mehreren Sprachen reden zu können und ich lerne täglich neue Wörter in Spanisch dazu. Mein Atelier-Raum wird auch bald fertig gestellt sein. So langsam bereite ich mich hier auf einige Malkurse vor. Mit dem Malen habe ich noch nicht begonnen, weil das Haus meine ganze Zeit beansprucht hat.

Freue mich von Euch zu hören und hoffe, alle sind gesund und munter.

Hochsommer

Derzeit sind alle Strände so dicht bevölkert, daß man um ins Wasser zu kommen um Liegen, Handtücher und Bade Utensilien herum laufen muß. Wir haben zwar unsere eigenen Liegen und auch Sonnenschirme. Aber um uns herum ist schon ordentlich was los. Auch das Wasser ist nicht so erfrischend und natürlich auch so richtig voll mit Menschen und Luftmatratzen und Schwimmreifen. Das ist nichts für empfindliche Gemüter. Leider bringen die Massen auch entsprechenden Müll mit sich und an Strand und auch im Wasser ist es nicht immer, wie wir es gerne hätten. So werden wir wohl wieder in den frühen Morgenstunden schwimmen gehen, da ist das Wasser noch jungfräulich frisch und sauber. Juli/August sind nicht die erholsamsten Monate auf Mallorca. Wer nicht muß, wegen der Ferien, sollte in diesen Monaten die Insel meiden. Daher fliegen viele Inselbewohner in diesen Monaten nach Hause, nach Deutschland oder die Spanier aufs Festlend, wo es eben nicht so heiß ist. Das werde ich im nächsten Jahr auch so machen. Im Haus ist es gut aushaltbar und natürlich sehr ruhig und friedlich und mit einem Ventilator hält man es immer aus, wenn mal kein Wind weht. Das ist der Vorteil, man muß nicht in die Massen stürzen, man hat ja einen Rückzugsort. 

Der Garten

 

Nun geht es weiter mit dem Garten, den man als solches gar nicht bezeichnen kann. Die Beete sind verwildert mit wildem Hafer bewachsen und so steinhart, daß man mit einem Meisel kaum durchkäme. Also schön bepflanzen geht erst mal nicht. Bei der langanhaltenden Hitze muß man auch überlegen, was man anpflanzt. Denn bei vielen blühenden Pflanzen muß ja entsprehcned viel gegossen werden. Ich denke an einen Steingarten mit Kakteen- mal sehen. Morgen kommt ein Gärtner, der erst einmal mit einer Maschine die Gräser alle mäht und danach wird der Boden auch mit einer Maschine aufgelockert. Wir haben 3 große Palmen im vorderen Eingangsberreich. Die waren mit den verwelkten Blättern bis 3 Meter nach unten zu gewachsen. Da mußte ein Gärtner mehrere Stunden unter disen Blättern alle diese alten Palmwedel abschneiden. Das waren Berge von Palmwedeln, die wir entsorgen mußten und die alle echt gefährliche Haifischzähne hatten. So arbeiten wir uns Stück für Stück voran und hoffen, daß keine größeren Überraschungen mehr auftauchen. Natürlich bekommen wir von mehreren Residenten, die schon ein paar Jahre hier leben immer gute Tipps- der eine sagt, Rasen, der andere sagt Steine usw... man muß sich selbst entscheiden. Genau so ist es mit den Empfehlungen der Handwerker. Ich habe noch nie so viele Handwerker empfohlen bekommen. Jeder kennt hier jemanden, der alles kann und jeder schwört auf seinen Handwerker. Letztendlich muß aner der richtige für unsere Bedürfnisse gefunden werden. Was habe ich hier schon ganze Tage auf Handwerker und Gärtner gewartet. Manana ist gar nichts- Sa muß man echt Geduld haben. Aber alle sind liebenswert und nett und haben immer eine Entschuldigung. Man kann nie richtig böse sein. Und es schult mein spanisch ungemein, immer mit den Handwerkern am telefon zu reden. So ist wenigstens mein Gehirn gut beschäftigt und ich roste nicht ein. Erst mal sonnige Grüße Edith

Meine Erlebnisse auf Mallorca

 

Ein Hauskauf als solcher sollte immer gut überlegt sein- das raten die Fachleute. Und ein Hauskauf in Spanien noch mehr! Nun denn: mein Hauskauf auf Mallorca war sehr spontan und ohne Überprüfung irgendwelcher Mängel. Ich habe mich in das Haus verliebt- vielleicht auch nur in die Veranda und in eine schöne Ecke mit den Buganvillas. Jetzt habe ich ein super schönes Haus auch in einer sehr guten Lage- aber eben sehr viel Ärger und Arbeit. Man denkt, es sei ein sehr altes Haus aber nach den Unterlagen ist es gerade mal 25 Jahre. was ist das für ein Haus. Nurwar es sehr vernachlässigt und brachte wieder eine liebevolle Zuwendung. Die erhält es jetzt und es wird jeden Tag schöner. Nur musste ich wegen Wasserschaden die Dachterasse ganz neu machen lassen. Dann gab es Probleme hier und da..und so bin ich jeden Tag mit neuen Überraschungen konfrontiert und die Handwerker gehen ein und aus. Inzwischen kann ich mich schon gut auf spanisch verständlich machen, das macht Spass. Erst mal sonnige Grüße von hier und bis bald Edith

Eingelebt? Angekommen!

 

AngekommenLiebe Leser, liebe -Freunde,

nun bin ich seit 7 Wochen hier auf Mallorca und habe so viel erlebt, daß ich schon ein Buch schreiben könnte. Auch habe ich so viele neue Menschen kennen gelernt, wie nicht mal in einem Jahr in Hennef. Da mein Haus in einem sehr schlechten Zustand war, habe ich zunächst sehr viel reparieren und vor allem putzen müssen. Das hat die meiste Zeit in Anspruch genommen. Zu größeren Unternehmungen bin ich noch nicht gekommen. Aber ich mußte z.B. eine Woche ausnutzen, wo mein lieber Freund aus Berlin zu Besuch hier war und mir die gesamte Eektrik gemacht hat. Innen und außen alle Lampen angebracht. Jetzt kann ich mit einer rundum Beleuchtung vom Haus eine Festbeleuchtung machen. Mit den Handwerkern habe ich viel Lehrgeld bezahlt. Der eine wollte für das Streichen meiner Räume gleich ein Vermögen kassieren. Hier kann jeder alles zumindest, wenn man dem Reden glauben würde. Da wurde ich auch schon eines Besseren belehrt! Meine Duschecke mußte neu gemacht werden, da sie nicht brauchbar und sehr häßlich war. Das sollte in der Zeit passieren, in der ich noch in Deutschland weilte. Leider war diese Arbeit so schlecht ausgeführt, dass alle Kacheln wieder abgerissen werden mussten und 2 andere Handwerker alles neu machen mussten. WC Schüsseln wurden erneuert: die erste war falsch gekauft, konnte nicht angeschlossen werden, nach Umtausch wäre die 2. zwar richtig gewesen, war aber beschädigt- Umtausch war nicht mehr möglich- also wird jetzt eine 3 gekauft und die passt dann hoffentlich. Die ersten WC Deckel sollten erneuert weden, passten auch nicht- also Umtausch. Das alles ist nicht eben um die Ecke zu erledigen sondern man muß bis Palma über 1 Stunde fahren um zu den großen Baumärkten zu kommen. So vergeht hier die Zeit. Von wegen am Meer liegen. Hier rinnt der Schweiß vorne und hinten runter beim Arbeiten. Bestenfalls abends ist eine Viertel -stunde mit Schwimmen im Meer drin. Aber mein Haus wird so langsam sehr wohnlich und schön. Ich fühle mich zunehmend wohler. Bald werde ich auch Photos zeigen können. Erst mal sonnige Grüße

Fortsetzung folgt!

Erst mal sonnige Grüße von der Insel

Eure Edith

Umzug ist in vollem Gange

 

Heute sind viele Helfer hier, die uns zur Seite stehen.
Es sind nur noch wenige Tage bis zum eigentlichen Umzugstermin.
Ich werde Euch weiterhin über alles informieren.

Was ist ein Blog?

 

BlogWeblog ist eine Wortneuschöpfung, bestehend aus zwei Begriffen. Zum einen aus dem "World Wide Web" und zum anderen aus dem Wort "Logbuch" zusammengesetzt. Abgekürzt wird dieses oftmals lediglich als „Blog" bezeichnet. Grob gesagt handelt es sich hierbei um ein für jedermann einsehbares, öffentliches Tagebuch oder auch um eine Art von Journal.

 

 

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